Familienunternehmen stehen heute vor großen Herausforderungen – und Nachfolge ist eine davon.
In der neuen Dezember-Ausgabe von DIE MACHER – Wirtschafts- & Lifestylemagazin durfte ich Einblicke teilen, wie eine sauber geplante Übergabe gelingt – auch dann, wenn die nächste Generation nicht automatisch übernimmt.
Was wir in der Praxis beobachten:
Nicht die Suche nach der „Person“, sondern die rechtzeitige Vision bzw. Strategie entscheidet über Stabilität, Wert und Zukunftsfähigkeit.
Nachfolge ist kein Abschluss – sondern ein Startpunkt!
Und sie ist planbar, wenn man sie nicht erst dem Zufall überlässt. Ich freue mich, dass das Thema seinen Platz im Magazin gefunden hat. Denn es betrifft nicht nur Unternehmen – es betrifft Familien, Verantwortungsträger, Mitarbeitende und Lebenswerke. Danke an Die Macher für den Raum, dieses Thema offen und klar zu beleuchten.
👉 Wenn Sie das Thema in Ihrem Kontext weiterdenken möchten, freue ich mich über eine vertrauliche Direktnachricht. Christian Hener
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# Und wie sieht es mit der Nachfolge aus?
EO Executives Austria ist als Executive-Search-Berater spezialisiert auf Besetzungen im Aufsichtsrat, in der Geschäftsführung, im Vorstand sowie generell auf Führungspositionen. Christian Hener, geschäftsführender Gesellschafter, erklärt, warum Nachfolge weit mehr ist als ein Generationenthema.
#1 Vorarbeit ist entscheidend.
Viele Unternehmen beginnen zu spät mit der Nachfolgeplanung – oft erst dann, wenn der Abschied des Eigentümers unmittelbar bevorsteht oder durch ein unvorhergesehenes Ereignis plötzlich erfolgen muss. Eine geordnete Nachfolge braucht jedoch Zeit, idealerweise mindestens zwei Jahre. Ein Unternehmen muss mit einer zweiten Führungseben zeigen können, dass es auch ohne seine Gründer stabil funktioniert. Investoren und Käufer prüfen genau, ob das operative Geschäft unabhängig weiterläuft. Wenn Wissen, Beziehungen oder Entscheidungsstrukturen zu stark an einzelne Personen gebunden sind, mindert das den Unternehmenswert erheblich. Unter Zeitdruck getroffene Entscheidungen führen fast immer zu schlechteren Konditionen. Gerade deshalb sollte auch eine Stiftung oder Familienholding denselben professionellen Maßstab anlegen, den Investoren längst selbstverständlich anwenden.
#2 Beidseitiges Verständnis.
Damit der Wechsel gelingt, müssen beide Seiten die Perspektive des jeweils anderen verstehen. Der Übergeber muss akzeptieren, dass die nächste Generation anders führt, während der Nachfolger respektiert, was in Jahrzehnten aufgebaut wurde. Eine schrittweise Übergabe einzelner Aufgaben ermöglicht einen Übergang, der fachlich wie emotional trägt.
#3 Alternativen zur familieninternen Lösung.
Das Unternehmen wird nicht verkauft, sondern bleibt im Privatbesitz und der Rückzug der Familie in einen Beirat, während eine professionelle Geschäftsführung gesucht wird. Diese Variante ermöglicht zudem eine spätere Übergabe an die nächste Generation und dient als solide Brückenlösung. Alternativ kann ein Verkauf an einen strategischen oder finanziellen Partner angestrebt werden, der das Unternehmen stabil fortführt. Bei guter Vorbereitung sichert dieser Weg den maximalen Ertrag für die Familie – und bewahrt gleichzeitig Arbeitsplätze. EO Executives unterstützt dabei ganzheitlich. „Nachfolge ist kein Krisenmoment, sondern eine strategische Chance!“

